Minibreak zu Ende
Wir sind wieder zu Hause, allerdings nicht für lang, am Sonntag geht es für eine Woche an den Strand, also wird es eine ganze Zeit keine Updates geben. (jaja, ich weiß, ihr heult euch deswegen alle die Augen aus *grins*)
Wie war es? Chaotisch, anstrengend und wunderbar. Abreise am Mittwoch war natürlich chaotisch, mit zwei Kindern, die unkontrolliert ihren halben Spielzeugbestand in die Koffer werfen, während meine Gasteltern versuchen zu packen (warum wir das nicht am Abend vorher hätten machen können, ist mir zwar unklar, aber gut, soll nicht mein Problem sein) Gegen Mittag waren wir dann auf dem Weg – mit 2 voll gepackten Autos und das für drei Tage. Aber meine Gastmutter hat für die Kids auch meiner Meinung nach viel zu viel Kram eingepackt – warum zum Kuckuck braucht jede Mädel 4 verschiedene Kleider und vor allem, warum muss das Bobbycar mit?
Nach etwas stressigen 3 Stunden Fahrt waren wir dann im Hotel – Luxus hoch 10, gut, dass ich das nicht bezahlen muss. Allerdings wohl eher ein Hotel für ältere Herrschaften, ich kam mir mit meinen 23 immer etwas out of place vor und man hatte ständig Bedenken, wenn die Kids mal etwas lauter waren.
Der Overkill war aber das Essen, einfach unglaublich: Jeden Abend ein 5 Gänge Menue mit allem was dazugehört, die Hälfte der Gerichte kannte ich noch nicht mal, hat aber fantastisch geschmeckt. Selbst das Kinderessen sah noch aus, als hätte man es ohne Bedenken auf einem Staatsempfang hätte servieren können. Ich glaube, ich kann nie wieder Mensafood essen. Und dazu die besten Weine, natürlich zu jedem Gang einen andern, was das alles gekostet hat, möchte ich gar nicht wissen. Vor allem, weil ich schon mitbekommen habe, was uns das Mittagessen, wenn man das denn so nennen kann es bestand aus 2 Toastscheiben mit Käse und einem Klecks Salat für jeden – zugegebenermaßen nett angerichtet, gekostet hat: 7,50 pro Person, mir wäre das Essen fast im Hals stecken geblieben. Gut, wenn Geld keine rolle spielt, aber das fand ich dann doch extrem.
Unsere Zeit haben wir hauptsächlich am Pool und im Restaurant verbracht, Essen dauert bei den Belgiern immer Stunden. Zumindest waren die Kids abends immer todmüde (man könnte auch sagen, sie waren vollkommen übermüdet und nur noch knatschig, vor allem meine Große, weil meine Gasteltern sie immer bis 10 Uhr haben aufbleiben lassen, aber es sind ja Ferien – Problem wird nur sein, sie heute Abend wieder zu einer vernünftigen Zeit ins bett zu bringen.
Freitag nach dem Frühstück sind wir dann wieder los, drei Stunden retour, zusammen mit gefühlten 75% der holländischen Bevölkerung, die ihre Wohnwagen spazieren fuhren. Charlotte ist komplett knatschig, sie wollte nicht fahren und benimmt sich im Moment wie ein Baby, man muss ihr nur irgendwas verbieten, und sie fängt an zu heulen. (eigentlich kein Wunder, ihre Großeltern, die auch dabei waren, haben ihr alles erlaubt, aber ich hoffe, dass es trotzdem nicht allzu lange dauert und sie sich wieder fängt) Delphine ist wie immer, sie klebt etwas an ihrer Mutter und futtert weiterhin für drei. Das Kind ist noch nicht mal 18 Monate und wiegt schon fast so viel wie ne Zweijährige.
So, dass wars erstmal, meldet euch mal wieder,
Sarah


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