Monday, November 28, 2005

Der Nussknacker

Weihnachten steht vor der Tür (und ich habe immer noch kein Geschenke gekauft – gaaaah) und das heißt auch wieder: Zeit für „Den Nussknacker“. Diesmal musste ich mir die Karte noch nicht ma selber kaufen, da wir für den Moritz eine Kritik drüber schreiben und auch wenn es dann diesmal nicht das San Francisco Ballet ist, war es echt toll. Und was noch wichtiger ist: es war nicht die pinke Barbieversion des Spektakels, wenn ich die nämlich noch einmal sehen muss schreie ich. Hätte nicht gedacht, dass die hier in Vorpommern so gute Tänzer haben, an einem kleinen Theater, das gerade mal 40 Zuschauer fasst. Es war jedenfalls wunderschön und macht einem wieder richtig Lust auf Tanzen – wenn da nicht mein Knie wäre. Wer, wo er auch immer ist, die Möglichkeit hat, sich das Ballet anzugucken, sollte das auf jeden Fall machen. es lohnt sich.

Little Green Men

Nein, es sind noch keine Aliens in Greifswald gelandet, auch wenn man sich unter den ganzen Ossis manchmal wie einer vorkommt, aber die kleinen grünen Männchen, die zur Zeit die Straßen bevölkern, gehören leider zur Gattung Ordnungshüter und gehen mir mittlerweile ziemlich auf die Nerven. Die Stadt Greifswals scheint nämlich beschlossen zu haben, dass sie die 150 Euros, die sie den Studenten als Begrüßungsgeld in den Hals gesteckt hat, doch ganz gerne wiederhätte und das über Fahrradkontrollen versucht. Also springen einen jetzt, sobald es auch nur dämmert, aus jeder dunklen Ecke Polizisten an und kontrollieren, ob dein Fahrrad auch verkehrssicher ist. Wie gut, dass ich diese schönen batteriebetriebenen Leuchten habe, die Tarife haben es nämlich in sich: 10 Euros für kaputtes Licht, 30 für fahren mit Walkman, 10 für fahren in der Fußgängerzone. Abkassiert wird gleich, früher bekam man immer hin nur ne Verwarnung mit der netten Aufforderung, sein repariertes Fahrrad innerhalb einer Woche auf der Wache vorzustellen, aber wie gesagt, die Stadt braucht Geld. Eigentlich habe ich ja auch gar nichts dagegen, sie sind ja im echt, und Fahrräder ohne Licht sieht man echt nicht – ich habe mich auch schon oft erschrocken, wenn mir da einer plötzlich aus der Dunkelheit entgegen geschossen kam, aber so exzessiv, wie die die Kontrollen inzwischen betreiben, ist das schon Schikane.. Vor ein paar Tagen sind sie mir auf dem Weg nach Hause dreimal begegnet – das ist doch nicht normal. Wüsste mal gerne, wie viel Kohle sie mit den Kontrollen so verdienen – ob die einem das sagen, wenn man auf der Wache anruft?

Wednesday, November 23, 2005

ein Update nur mal so

Hallo Kinder,
was richtig neues gibt es eigentlich nicht, dachte mir aber, ich könnte euch ja trotzdem mal wieder mit einem Update beglücken (vor allem, weil ich gerade im PC-Pool an der Uni sitze und sowieso nichts besseres zu tun habe, bis meine nächste Vorlesung anfängt).
War gestern zum 2. Mal in Harry Potter und es ist immer noch genauso gut. Muss aber sagen, freue mich, wenn ich den Film zu Weihnachten auf Englisch gucken kann, da dürfte er noch im Klassen besser sein. Den Übersetzer sollte man echt umbringen. Warum übersetzt man bitte Namen??? Rita Skeeter ist Rita Skeeter und nicht Rita Kimmkorn - das klingt albern, das ist furchtbar. Punkt! Wenn die lieben Kleinen das nicht verstehen, haben sie eben Pech, aber die verstehen das Konzept von sprechenden Namen so oder so noch nicht. Und die ganzen Potions (sorry, aber Zaubertrank klingt mir zu sehr nach Bibi Blocksberg) - Zutaten??? Klingt doch furchtbar. Sollte man echt verbieten sowas.
Aber gut, ich habe den Eintritt umsonst bekommen, also sollte ich mich nicht beschweren. Hat mich allerdings eine 15minütige Diskussion mit den Tanten an der Kasse gekostet, bis sie überzeugt waren, dass wirklcih eine Karte für mich hinterlegt war. Gaaah!
Dann ist gestern abend netterweise meine letzte Vorlesung ausgefallen, so dass ich vor dem Film noch schön einen Kaffee mit der Wiebke trinken gehen konnte, den ich auch dringend nötig hatte.
So, das war bis jett meine Woche, meldet euch mal wieder bei mir.
Sarah

Saturday, November 19, 2005

Das Warten hat ein Ende: Harry Potter und der Feuerkelch

Endlich habe ich es geschafft. Nachdem ich schon so furchtbar vernünftig war, nicht in die Mitternachtspreview zu gehen, weil ich am nächsten Tag um 8 Uni hatte, war ich am Freitag endlich im 4. Teil von Harry Potter. Soooo lange haben wir gewartet und jetzt war es endlich soweit. Und was soll ich sagen: es war super!!! Zwar leider auf deutsch, Greifswald hat kein englisches Kino, aber von der Machart echt toll. Aber es ist wirklich kein Kinderfilm mehr, eher schon ein gut gemachter Horrorstreifen. Voldemort ist echt gut gelungen, genauso hab ich ihn mir vorgestellt, nur seine Stimme ist etwas seltsam, nicht besonders bedrohlich, aber vielleicht ist die englische ja besser, muss ich mal abwarten. Leider leider ist der Film nur 2 einhalb Stunden, so dass das Ganze ein ziemlicher Parforceritt durch das Buch ist, einmal geblinzelt und man ist drei Szenen weiter, ich hoffe wirklich, dass sie die nächsten Filme splitten.
Großer Wehrmutstropfen natürlich: Alan Rickman hat nur 2 oder drei Szenen udn nicht wirklich Text. Dabei ist Snape doch der allerbeste Charakter (meiner Meinung nach zumindest, laut Meinung der Mehrheit meiner Gastkids im Potter-Alter ist er einfach nur "yucky" - keinen Geschmack, die Jugend von heute). Aber dafür spielt er ja die Hauptrolle im 6. Buch.

Was ganz anderes, was mich im Moment ziemlich fertig macht: es geht mir immer noch nicht wieder richtig gut. Irgendwie habe ich diese blöde Mandelentzündung wohl verschleppt und das Antibiotika nicht richtig vertragen. Soll heissen, ich bin den ganze Tag superschlapp und müde udn unter 8 Stunden Schlaf am Tag ist mit mir gar nichts anzufangen. War gerade knapp 2 Stunden einkaufen und jetzt könnte ich mich ins Bett legen und bis morgen durchpennen, so kaputt bin ich. Echt ätzend. Muss wohl nächste Woche doch noch mal zum Arzt gehen.

Alles Gute

Sarah

Saturday, November 12, 2005

Ich bin wieder hier...

So, man soll es ja kaum glauben, aber ich update dieses Blog tatsächlich noch. Erstmal ein großes großes SORRY an alle, die mein Blog regelmäßig verfolgt haben und so lange nichts mehr von mir gehört haben. Ich war im Stress, und zwar wie. So schlimm habe ich mich nicht mehr seid dem 11. September gefühlt, und da war ich praktisch klinisch depressiv. Aber mal der Reihe nach. Was ist in den letzten Wochen so passiert?

Ersti-Woche

In meiner grenzenlosen Menschenfreundlichkeit und Güte habe ich mich, obwohl ich natürlich eigentlich gar keine Zeit hatte, als Tutor für die lieben Erstis zur Verfügung gestellt. War sehr lustig, vor allem angesichts der Massen, die diesmal über die EMAU hereinbrachen (womit natürlich niemand gerechnet hat – jaja, es ist ja auch nicht so, dass sie Studentenzahlen seit Jahren kontinuierlich steigen). Wir in der Powi hatten noch verhältnismäßig Glück, da es ja einen NC gibt, mit 60 Erstis kann man ja fertig werden, aber in der Germanistik drängeln sich über 400 und wie die Skandi es schafft 180 Leute auf drei Sprachkurse aufzuteilen, so dass noch sinnvoller Unterricht möglich ist, ist mir heute noch schleierhaft. Wie auch immer, am Montag den 10. Oktober standen wir also alle in tollen knallgelben Tutoren T-Shirts in der Mensa, um die Erstis zu empfangen. Während wir warteten, spielten wir da schöne Spiel: „Rate, was der Ersti da draußen wohl studiert.“ Stereotypen sind doch was Feines: de aufgedonnerte Tussi ist bestimmt BWLerin und der Grufti studiert bestimmt Skandi. Na, irgendwann wurden sie dann aber doch rein gelassen und nachdem wir unsere Schäfchen beisammen hatten und mit Ersti-Tüten versorgt hatten (die wir am Tag vorher mühsam gepackt hatten) ging es erstmal zur Kneipentour, die ersten Erstis desillusionieren: „nein, mit Powi kann man nicht auf Bundeskanzler studieren“ und „Statistik ist leider ein Pflichtkurs, auch wenn du von Mathe keinen peil hast.“ Das ging dann die nächsten Tage beim Erstifrühstück munter so weiter und ich kann nur sagen, man braucht wirklich Geduld, wenn man zum 10. Mal die Frage beantwortet: „Was ist denn ein Seminar?“ Die Sache wurde uns auch durch die Tatsache, dass es noch keine genehmigte Studienordnung für die neuen BA Studiengänge gibt, nicht gerade erleichtert.

Naja, Mittwochabend war ich dann jedenfalls total geschafft, und wie sich rausstellen sollte, nicht nur einfach wegen dem ganzen Stress.

Sarah ist krank und wird Patentante

So richtig krank war ich ja schon ewig nicht mehr, höchstens mal ne Erkältung oder so was und ich glaube, seit jenem Tag als mir ein gewisser Bus über den Fuß rollte, hab ich in der Schule nicht mehr wegen Krankheit gefehlt. Naja, Donnerstag fühlte ich mich dann jedenfalls richtig mies, aber es half ja nichts, ich musste ja zu meinen Großeltern fahren, weil mein Patenkind getauft werden sollte. Ich stieg also, vollgepumpt mit Aspirin, morgens in den Zug. Leider hielt die Wirkung genau bis Mittags, so dass ich ab Berlin entweder gefroren habe wie ein Schlosshund oder geschwitzt wie ein Schwein. Ich muss furchtbar ausgesehen haben, jedenfalls meinte mein Sitznachbar, mir doch einen Tee zu kaufen, weil ich so krank aussehe. Es gibt doch noch nette Menschen. Bei meiner Oma angekommen, war ich dann vollkommen fertig und bin Donnerstag nur noch zum Arzt, der mir Penicillin verschrieben hat, da ich mir eine Mandelentzündung eingefangen hatte. Das Zeug half nicht wirklich, wie sich später rausstellte war es viel zu niedrig dosiert, das passiert eben, wenn man solche Feld- Wald- und Wiesendoktoren vertrauen muss, weil es in der Pampa nichts anderes gibt. Jedenfalls ging es mir die nächsten beiden Tage so richtig mies, ich habe nicht richtig geschlafen, mir war schlecht und ich hatte 40 Fieber. Wusste gar nicht mehr, dass Kranksein soo eklig ist.

Sonntag war dann die Taufe und ich fühlte mich wieder so einigermaßen auf dem Damm, was auch ganz gut so war, immerhin musste ich am gleichen Tag noch wieder 7 Stunden mit dem Zug nach Greifswald zurück. Die Taufe war schön, dauerte nur leider ziemlich lange – und das mir Heidenkind, das normalerweise Kirchen meidet wie der Teufel das Weihwasser und ihre Abschlussarbeit über die Demokratiefeindlichkeit des christlichen Fundamentalismus in den USA schreiben wird (aber das muss man ja nicht so laut sagen, sonst bekomme ich nie wieder ein Visum für meine zweite Heimat). Aber mein Patenkind ist sooo süß. Allerdings war es mir dann nach ein paar Stunden doch ein wenig zu viel Trubel und Familie um mich rum und ich war ganz froh, dass ich mich um 2 wieder in den Zug setzen konnte. Montag fing dann auch die Uni schon wieder an, ich bin allerdings erstmal zum Arzt, der mir ein neues Antibiotikum verschrieben hat, dessen Power mich dann für den Rest des Tages mit Hammerkopfschmerzen ausgeknockt hat. Aber zumindest ging es mir am nächsten Tag wesentlich besser.

Mein letztes Wintersemester als Bachelor

Jetzt hatte es also angefangen, mein letztes Uni Jahr (die amerikanische Bezeichnung Senior-Year klingt aber doch viel besser, oder?) und es versprach, Stress zu werden. Zusätzlich zu den ganzen normalen Stunden in der Skandinavistik muss ich jetzt noch ein Studium Generale betreiben (zu neudeutsch: General Studies II). Da das Prüfungsamt nicht in die Hufe kam, mir Englischkurse (ich weiß, sehr sinnvoll, aber wenigstens wäre das eine einfache 1 gewesen) und Hebräisch (verrückt, ich weiß) zu genehmigen, beschloss ich, mich doch mal wieder an Französisch ranzuwagen. Macht Spaß, aber man merkt doch was man alles vergessen hat, vor allem, was Grammatik angeht. Und ansonsten schienen alle Dozenten auf einmal der Meinung zu sein, man müsse zu Schulzeiten zurückkehren und massig Hausaufgaben aufgeben. Daneben musste ich natürlich auch immer noch für die beiden Klausuren lernen, die im November anstanden, also lebte ich praktisch in den diversen Bibliotheken.

Dann stritt ich mich mal wieder mit dem Bafög Amt herum, das meinte, mir mein Geld streichen zu müssen, zunächst weil ich die Altisländisch Prüfung nicht im Juli gemacht hatte, weil ich in Belgien war, dann weil es doch meine Schuld sei, dass mein Lyrikprof nicht da gewesen sei und ich deshalb die Klausur nicht pünktlich schreiben konnte (was hätte ich machen sollen – ihm in den Urlaub nachfahren und die Klausur am Strand schreiben?), dann weil ich angeblich meine Powi Abschlussprüfung nicht bestanden hätte (habe ich, mit 1,7, vielleicht ist das ja nicht gut genug), dann weil ich keine Zwischenprüfung gemacht hätte (BAs haben keine Zwischenprüfung) Gaaaah! Diese deutsche Bürokratie macht mich fertig. In Amiland habe ich an einem!! Tag alle Formalitäten abgeschlossen, die ich brauchte um dort leben und als AuPair arbeiten zu dürfen – und das als Ausländerin. Naja, geregelt ist die Sache immer noch nicht, aber jetzt kümmert sich zum Glück ein Anwalt drum, ich krieg nämlich mittlerweile Schreikrämpfe, wenn ich diese inkompetenten Sachbearbeiterinnen auch nur sehe. Wenn ich auch noch bedenke, was das für eine Zeitverschwendung ist, da dauernd herumzusitzen und darauf zu warten, diesen Leuten wieder irgendwas zu erklären, was sie gar nicht verstehen wollen.

Klausuren

Zwei Klausuren musste ich also noch schreiben, und auch noch beide innerhalb einer Woche, also waren meine Wochenenden mit Lernen verplant. Irgendwann hatte ich einfach nur noch die schnauze voll und konnte es nicht mehr sehen, habe dann aber irgendwie doch noch bis diesen Freitag durchgehalten. An dieser Stelle an ganz dickes Dankeschön an meine Mama, die mich immer wieder aufgebaut hat. Ohne dich hätte ich es nicht geschafft!

Altisländisch war sehr lustig, obwohl das die Klausur war, vor der ich am meisten Panik hatte. Der zu übersetzende Text war aus der einfacheren der beiden Sagas und ich denke, dass ich nicht allzu großen Mist geschrieben habe. Das lustigste war, dass ich die Einzigste war, die die Klausur geschrieben hat (eigentlich waren wir zu dritt, aber die anderen haben einen Rückzieher gemacht), so dass ich ganz allein in einem Raum saß, und das mit all meinen Sachen. Ich hätte also super abschreiben können, wenn ich dran gedacht hätte, mein Zeug mitzunehmen. Aber wenn, hätte ich es wahrscheinlich doch nicht gemacht, weil ich einfach ein zu schlechtes Gewissen gehabt hätte.

Die zweite Klausur war am Freitag: Lyrikanalyse. Eigentlich nicht so das Problem, da wir vorher wussten, welches Gedicht drankommen würde und uns so vorbereiten konnten. Das führte allerdings dazu, dass ich 3 Stunden fast ohne Pause durchgeschrieben habe und mir jetzt noch die rechte Hand und Schulter wehtun.

Ich denke, bestanden haben dürfte ich beide haben, mit was für Noten weiß ich allerdings noch nicht. Positiv denkend, wie ich bin, hab eich aber schon alles Zeugs für die Sachen mit einem zufriedenen „Das brauche ich nie wieder!“ abgeheftet.“ Also mal abwarten, ich werde euch auf dem Laufenden halten.

PS: Norwegisch schriftlich habe ich übrigens mit 1,0 bestanden. Bin ich nicht gut?

Sonstiges

Was war sonst noch? Eigentlich nicht viel, da ich ja bis jetzt neben der Uni so gut wie kein Leben hatte. Ich arbeitete weiterhin für den Moritz, für alle, die unser fabelhaftes Greifswalder Studentenmagazin, das garantiert mein Sprungbrett für eine Stelle bei der New York Times sein wird, noch nicht kennen, hier die Internetseite, die sogar ab und an mal aktualisiert wird: Moritz im Netz. Spaß macht es, auch wenn es mitunter etwas stressig ist in dem Haufen. Dieses Mal haben Katja und ich einen Café Test gemacht, soll heißen, wir haben uns die Cafés der Stadt vorgenommen und überall Kaffee getrunken. Man könnte sagen, ich war danach etwas hyperaktiv.

Dann hat ja Karneval gestern angefangen (nicht das ich in irgendeiner Art ein Fan wäre, ich bin froh, dass ich aus Köln weg bin, ich bin einfach keine kölsche Frohnatur) aber jetzt fangen sie auch hier schon damit an. Habe es zwar dieses Jahr nicht gesehen, weil ich mich ja über Lyrik im Allgemeinen und Frau Södergran (schwedische Dichterin, die Frau hatte einen Hau, wenn ihr mich fragt) im besonderen auslassen musste, aber letztes Jahr saß ich mit meiner Mum im Café genau gegenüber dem Rathaus und wir haben gesehen, wi die „Karnevalisten“ hier das Rathaus gestürmt haben. Soo lächerlich. Ich meine, entweder richtig oder gar nicht und Ossis können einfach kein Karneval, das ist einfach nicht richtig (außerdem bin ich extra ans andere Ende der Welt gezogen, um diesem staatlich verordneten Frohsinn zu entkommen).

Was ich sehr nett fand, war, dass die Stadt Greifswald zu diesem Semester ein „Begrüßungsgeld“ eingeführt hat, soll heißen, jeder Student, der mit Hauptwohnsitz angemeldet ist, bekommt 150 Euro. Habe ich natürlich gleich ausgenutzt, Geld stinkt nicht. Da soll noch einer behaupten, die Stadt Greifswald wäre pleite.