Friday, June 09, 2006

Wieder da

So, heute nachmittag hatte mich dann das schöne Greifswald wieder. Hier ist also der versprochene Reisebericht:

Am Dienstag war Abfahrt, Treffen um 9:30, eigentlich viel zu früh für Studenten aber was will man machen, wir haben ja volles Programm. Was auch noch voll ist, sind unsere Autos, man nimmt dann doch so einigen Kram mit, auch wenn es nur für 4 Tage ist. Nach einigen Umwegen sind wir dann auch in Heringsdorf angekommen und haben unser Programm erstmal mit einer ausgedehnten Mittagspause begonnen. So lob ich mir das, aber das Wetter war - wie an allen Tagen, einfach herrlich. Also alte Lieblingsplätze wieder erkunden und feststellen, dass es am Strand noch genauso tol ist wie letztes Jahr. Beim Einchecken in die Jugendherberge stellen wir dann fest, dass wir den Flur ma wieder mit einer Schulklasse teilen, diese ist allerdings im Gegensatz zu letztem Jahr so friedlich und lieb, dass wir schon fast ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn mir nachts um 2 durch die Flure schleichen, um dann doch mal ins Bett zu fallen. das ist übrigens das durchgehende Thema aller Collocquiumsfahrten: viel zu wenig Schlaf. Diesmal hatten wir außerdem ein Problem, weil unsere nette Putfrau vom letzten Jahr, die uns auch nach der Schließzeit der JHB noch reingelassen hat, nicht mehr da war, und wir dann vor verschlossenen Türen standen (oder zumindest Teile von uns) und dauernd der arme Zivi geweckt werden musste, damit niemand am Strand pennen musste.
Diskutiert haben wir natürlich auch, dafür ist die Fahrt ja da, diesmal war der Gesellschaftsvertrag von Rousseau dran, war ziemlich spannend und scheint sich auch in den Köpfen aller durchgesetzt zu haben, wir redeten ab dem 2. Tag nur noch in Rosseau Terminologie.
Wie immer lustig waren natürlich die Abende am Strand mit jeder Menge Volleyballspielen, Bier und Wein. (wären da die Mücken nicht gewesen, denen auch Massen von Autan nichts anhaben konnten. Wir sind alle komplett zerstochen). Und dann waren da noch einige Herren unserer Gruppe, die, sehr zu unserem Amüsement jeden Abend unter Beweis stellen mussten, wie abgehärtet sie doch sind und nachts um 11 in die Ostsee gesprungen sind. Brr, das war mir dann doch eindeutig zu kalt.
Jetzt sind wir wieder da, zerstochen, müde, mit vom Volleyballspielen roten Armen, Sand in allen Klamotten und Taschen und jeder Menge neuer Ideen im Kopf. Auch wenn es jedesmal superanstrengend ist, ich würde nächstes Jahr sofort wieder mitfahren.

0 Comments:

Post a Comment

<< Home